Ein Wohnhaus besteht nicht nur aus seiner sichtbaren Hülle, es muss auch über eine entsprechende Abwassertechnik verfügen. Diese bedarf einer regelmässigen Überprüfung.
Für weitere Details erkunden Sie bitte die Informationsgrafik auf dieser Seite.

 Über die Fall- bzw. Entwässerungs­leitungen im Gebäude wird das Abwasser aus Küche, Bad und WC zunächst in die unterirdische Sammelleitung geführt.

 Die Sammelleitung liegt unter der Rückstauebene (diese liegt meist auf Höhe der Strassenoberkante). Hier wird das Abwasser aus dem Gebäude und das Regenwasser zur Kanalisation weitergeleitet.

 Um bei starkem Regen den Rückfluss in die Kellerräume zu verhindern, ist eine geeignete Rückstausicherung erforderlich. Dies wird auch von vielen Elementarver­sicherungen vorausgesetzt.

 Wird das Regenwasser nicht - wie derzeit vermehrt von Städten und Gemeinden angestrebt - ins Ökosystem und somit ins Grundwasser zurückgeführt, so gelangt es über Fallleitungen in die Kanalisation.

 Über den Hausanschlussschacht kann bei starkem Regen Wasser an die Erdoberfläche geleitet werden. Zudem ermöglicht er die Dichtheits­prüfung des Anschlusses, die bei Neubauten ab 2012 erforderlich ist.